Event Details
Victorias U14 startet in die heiße Phase
Startdatum/Zeit:
Samstag, 16. April 2016
Beschreibung:

Victorias U14 startet in die heiße Phase

Mit 20 Spielerinnen und Spieler machte sich die U14 Truppe auf den Weg nach Berlin.

Nach einer kurzen Anfrage des Trainerstabes in Berlin, war der BSV von 1892 sofort bereit und lud die U14 von Victoria kurzerhand zu einem Miniturnier ein. Es wurde extra noch ein weiterer Gegner aus Oberhavel organisiert.
 
Im ersten Spiel  setzte sich Victoria mit einem 26:10 gegen die Jungs aus Oberhavel recht deutlich durch. Vor Allem die ersten 10 Minuten waren durch technisch hochwertiges Rugby bestimmt und ließen nicht nur die Herzen von Jogi, Olaf und Gusti höher schlagen, sondern entlockten auch den Trainern vom BSV wohlwollende Laute der Anerkennung.
 
Im zweiten Spiel hatte man es gegen eine sehr gute Mannschaft vom BSV dann etwas schwerer. Dieses war ja auch der Sinn der Reise, sich eben mit möglichst spielstarken Mannschaften zu messen. Leider nahmen die Fössebuttjer, den Kampf am offenen Gedränge nicht so beherzt auf, wie man es eigentlich von Ihnen gewohnt ist. Aus diesen kleinen Unaufmerksamkeiten folgten dann auch glatt zwei Versuche  durch die Berliner, zum Halbzeitstand von 10:00.
 
Aber unsere U14 wäre wohl kaum dominierender Tabellenführer der Niedersächsischen Rugby Liga, wenn sie sich von zwei Gegenversuchen aus der Fassung bringen lassen würde. Mit alten Lindener Tugenden, wie Kampfgeist, Siegeswille  und mannschaftlicher Geschlossenheit kämpfte sich unsere Victoria zurück ins Spiel und bot den Zuschauern, dass was wir alle lieben. Nämlich kampfbetontes aber stets faires Rugby auf Top Niveau. So war es auch wenig verwunderlich, dass es schon nach kurzer Zeit 10:14 stand. Am Ende hatten die Gastgeber aus Berlin ein Quäntchen mehr Glück und konnten das Spiel durch einen weiteren Versuch mit Erhöhung zum 17:14 (Endstand) für sich entscheiden. Bevor sich nun der Ein oder Andere Sorge um die Meisterschaft macht, sei hier noch kurz erwähnt, dass an dem Wochenende in Berlin nicht nach Leistung aufgestellt wurde, sondern alle Teammitglieder der U14 eingesetzt wurden. Außerdem fehlten ein paar wichtige Stammkräfte die aus privaten Gründen verhindert waren.

Das letzte Spiel des Tages trug dann einmal mehr die unverwechselbare Handschrift unseres aller Lieblingstrainers Jogi „die Katze“ Schmer. In unnachahmlicher Art  zeigte er einmal mehr was unseren Sport ausmacht. Nämlich  der Fairplay Gedanke und die Freude am Rugbysport.
 
Alle anwesenden Spielerinnen und Spieler  wurden einfach bunt gemischt zu zwei gleichstarken Teams zusammengestellt. Auch in diesem Abschlussspiel wurde sehr sehenswertes Rugby gezeigt. Ich hätte jetzt natürlich ganz stark damit gerechnet, dass dieses Spiel 20:20 ausgehen würde, aber da habe ich die Rechnung wohl ohne unsere „Tacklewunderkinder“ auf dem Platz gemacht.
Das Spiel endete 00:00 und unterstricht einmal mehr die Klasse der anwesenden Spieler.

Victorias U14 hat noch ein weiteres Punktspiel am nächsten Wochenende beim FC St. Pauli vor sich, bevor es dann tatsächlich in die heiße Phase der Meisterschaftsvorbereitungen geht.

Hierfür wird der U14 Tross noch auf Reisen gehen. Am Wochenende 07./08. Mai geht es zu unseren Rugbyfreunden nach Heidelberg, hiernach wird es noch zwei Punktspiele und einige Trainingslehrgänge auf dem Victoria Platz geben.  Zum lockeren Einspielen werden die Girls und Boys dann am 05. Juni am Störtebecker Cup beim FC. St. Pauli teilnehmen. Am darauffolgenden Wochenende 11./12. Juni steht dann, mit den deutschen Rugbymeisterschaften in Berlin, der Saisonhöhepunkt an. Vielleicht wird es den „jungen Wilden“ ja gelingen sich und ihrem Trainerteam ein großes Geschenk zu machen.

Ein Jugendmeistertitel mit Pokal und Urkunde würde bestimmt gerade noch in eine unserer Vitrinen passen. Ich möchte mich bereits an dieser Stelle für das tolle Engagement, die ungewöhnlich guten Trainingsleistungen und die vielen erfolgreichen und schönen Spiele der U14 bedanken.

Bringt euren „alten“ Jogi-Trainer in Berlin nochmal zum Weinen, ihr habt es in Hannover bereits schon einmal geschafft. Es dürfte auch nicht schaden Oli und Olaf ein wenig „Pippi in die Augen“ zu zaubern. Vor Allem aber habt eines: Einen Riesenspaß an der schönsten Sportart der Welt.

T.H.


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SuperUser Account, erstellt am: 09.05.2016